Die TOP 10 der gefährlichsten Monster der Welt

Vampire, Zombies, Gespenster… was sind die schlimmsten Ungeheuer? Wann wurden diese bedrohlichen Kreaturen zum ersten Mal aktenkundig und wo liegen ihre Ursprünge? Wie gefährlich sind die schlimmsten Monster der Welt für uns Menschen wirklich und wie kann man sich am effektivsten gegen sie wehren? Und welche gar abscheuliche Kreatur ist das gefährlichste Monster der Welt?

Diesen entscheidenden Fragen geht die Topmania Top 10 Liste „Die TOP 10 der gefährlichsten Monster der Welt“ mit wissenschaftlicher Genauigkeit auf den Grund.

Die Liste ist dabei nach folgenden Schema geordnet: Ein Monster wird als umso gefährlicher eingestuft, je schwerer es zu besiegen ist und umso mehr Menschenleben es auf den Gewissen hat.

 

 

10. Platz: Ghul

die schlimmsten Monster der Welt

Eine Ghula (weiblicher Ghul) zeigt ihr wahres Gesicht

Urspung: Von Ghuls wurde zuerst aus dem arabischen Raum berichtet. Da sich Ghuls von Leichen ernähren, sind sie oft in der Nähe von Friedhöfen und anderen Grabstätten anzutreffen. Es gibt auch eine weibliche Variante – die Ghula. Sie lockt Männer in ihre Behausung, um sie dort zu fressen. Nach den Quellen aus dem Orient kann der Ghul auch seine Gestalt wandeln.

Kennzeichen: Ghuls sehen ungesund blass aus, weil sie sich häufig in Gruften oder einer Nekropole aufhalten und eher selten das Sonnenlicht sehen. Insgesamt bieten sie einen abstossenden und verwahrlosten Anblick. Die Haare sind  bis auf einige Strähnen ausgefallen. Oft ist ihre Haut von Geschwüren bedeckt, denn verwesenden Leichen sind nicht gerade eine gesunde Ernährungsgrundlage. Aber sie sollen sich sehr schnell fortbewegen können und gut klettern können. Nach einigen Quellen verbreiten sie einen übelkeitserregenden Gestank nach vergammelten Fleisch.

Wo lauern sie: Überall dort wo es Leichen gibt. Eher in dunklen Höhlen oder Gängen, statt im hellen Sonnelicht.

Bösartigkeit / Gefährlichkeit von Ghouls: Nach vielen Quellen sind sie nicht besonders kräftig oder ausdauernd. In der westlichen Variante verfügen sie auch nicht über Magie und können daher mit roher Gewalt getötet werden. Vor einem Ghoul-Biss sollte man sich hüten. Zwar verwandelt sich der gebissene Menschen nicht in einen Ghoul, aber es werden Keime oder Bakterien übertragen, die zu einer Blutvergiftung führen können.

Abwehrmaßnahme gegen Ghouls: den Aufenthalt in Mausoleen, Totenstädten etc vermeiden. Ein plötzlicher starker Gestank könnte auf einen lauernden Ghul hindeuten, dann könnte sich die Flucht empfehlen, da Ghuls auf kurzen Strecke sehr schnell sind, aber in der Regel nicht die Kraft für eine lange Verfolgungsjagd haben. Wenn es doch zur Begegnung kommt, am bester mit einer Waffe unerbittlich auf ihn einschlagen und sich vor Bissen hüten.

Einordnung:  Obwohl ihr Aussehen und ihr Gestank unangenehm sind, haben es die Ghouls nur auf den 10. Platz der schrecklichsten Ungeheuer geschafft. Zumindest die westliche Variante ist kein überstarkes Monster und die Zahl ihrer Opfer hält sich in Grenzen.

 

 

9. Platz: Troll

die schlimmsten Monster der Welt Top 10

ein hässlicher Troll wartet auf sein Opfer

Ursprung und Kennzeichen: Die ersten Sichtungen von Trollen wurden aus den skandinavischen Ländern gemeldet. Sie hausen in kleinen Gruppen in entlegenen Bergregionen. Oft haben sie sich Höhlen mehr oder weniger wohnlich eingerichtet. Sie haben gewisse soziale Fähigkeiten und können sprechen. Menschen gegenüber sind sie feindselig eingestellt. Über ihr Aussehen gibt es abweichende Meinungen: Nach manchen Quellen sehen sie genauso aus wie Menschen und benehmen sich auch so, auf anderen Darstellungen wiederum wirken sie grotesk, mit riesigen Nasen und sehr niedriger Stirn. Es wird auch von großen und sehr starken Trollen berichtet, die Menschen fressen, aber die zu Stein erstarren, sobald das Licht der Sonne sie trifft.

Wo lauern sie: In der Regel fernab der menschlichen Siedlungen, in Höhlen oder in einsamen Tälern. Generell scheinen sie das Sonnenlicht zu meiden und sind eher nachtaktiv.

Bösartigkeit / Gefährlichkeit: Trolle mögen keine Menschen und insbesondere keine Christen. Daher sollte man sich von ihnen fernhalten, auch wenn manche von ihnen auf den ersten Blick harmlos wirken. Zu den gefährlichsten Monstern zählen die menschenfressenden Trolle und die Höhlentrolle. Es wird berichtet, dass Trolle sich manchmal zusammentun und einen einsamen Bauernhof überrennen, die Gebäude zerstören und die Bewohner töten. Auch Kirchen wurden von Troll-Gruppen mit Felsbrocken beworfen und anschliessend den Erdboden gleichgemacht.

Abwehrmaßnahme: Trolle können durch physische Gewalt getötet werden. Bei einem grossen Troll bedarf es dazu allerdings mehrere gut ausgerüstet Krieger. Man kann versuchen sie auszutricksen und ins Sonnenlicht zu locken (oder alternativ in der ewigen nordischen Nacht benutzen). Manche Trolle erstarren dann zu Stein. Vielerorts in der skandinavischen Landschaft stehen grosse, ungewöhnliche geformte Steine, von denen Einheimische berichten, dass es sich dabei um erstarrte Trolle handelt. Nach einigen Quellen fürchten sich Trolle vor Blitzen und ergreifen bei Blitz und Donner panisch die Flucht. Ebenso schreckt sie das Bimmeln der Kirchenglocken ab.

Einordnung: Trolle sind gross und stark und brutal. Sie fressen Menschen , sie fallen über menschliche Aussenposten her. Dennoch nehmen sie auf der Rangleiter der furchterregendsten Monster der Welt einen unteren Platz ein. Denn sie sind sowohl mit Waffengewalt als auch mit Licht zu besiegen und sie weichen vor der Macht der christlichen Kirche zurück und werden in abgelegene Regionen drängt. Auch sind nicht alle Trolle bedrohliche Monster, viele ähneln eher Kobolden und spielen dem verhassten Menschen vielleicht nur einen albernen Streich (der dann allerdings schlimme Auswirkungen haben wird)

 

 

8. Platz Werwolf

die gefährlichsten Monster

Werwolf- Halb Mann, halb Wolf – Foto: Boogeyman13

Ursprung: Bereits in vorchristlichen Kulturen gab es Zeugnisse über die Lykanthropie, d.h die Verwandlung eines Menschen in einen Wolf. Auch römische und griechische Gelehrte berichten darüber. Also scheint da was dran zu sein.

Kennzeichen: Werwölfe werden oft dargestellt mit dem Schädel eines Wolfes und einem menschlichen Körper, der aber fellbewachsen ist. Sie sind sehr schnell, von grosser Kraft und ungewöhnlich blutrünstig. Sie zerfetzen Mensch und Tier. Die Vorstellung, dass sich Menschen durch einen Biss eines Werwolfes ebenfalls in einen Werwolf verwandelt, taucht erst in Hollywood-Filmen auf. Nach einer alten Quelle verwandeln sich manche Menschen in Vollmondnächten in Werwölfe, treiben über Tage und Nächte hinweg ihr Unwesen, dann verwandeln sie sich ohne besonderen Anlass wieder zurück und führen ihr Leben als Mensch unbescholten weiter (bis zum nächsten Vollmond)

Wo lauern sie: Besonders gefährdet scheinen Einwohner von ländlichen Regionen in Vollmondnächten zu sein. Manchmal verirrt sich ein Werwolf aber auch in die grosse Stadt.

Bösartigkeit: Sie scheinen ihre Opfer nicht nur aus Hunger zu zerreissen, sondern auch aus Blutrünstigkeit. Die Idee vom „lieben Werwolf“, der auch seine guten Seiten hat, taucht erst in neueren Werken auf. Der Original-Werwolf aus den Sagen des Mittelalters hat Spass am Töten, besonders auch am Töten von Kindern. Daher befindet sich der Werwolf zu Recht in der Top 10 der gefährlichsten Monster der Welt, auch wenn es nicht für einen vorderen Platz reicht.

Abwehrmaßnahme: Werwolf sind sehr stark und widerstandsfähig. Nach einigen Quellen heilen ihre Wunden außergewöhnlich schnell. Aber im Prinzip sind sie durch starke, stumpfe Gewalt zu besiegen. Ein einzelner, unbewaffneter Mensch hat allerdings kaum eine Chance.

 

 

7. Platz: Gespenst

verschwommene Gestalt Geist

Ein Gespenst macht sich bemerkbar

Ursprung: Der Glaube an Geister gab es bereits in vielen alten Kulturen wie den alten Ägyptern, den Sumerern, den Römern und den Griechen. Bei Geistern bzw Gespenstern handelt es sich um die Seele (oder den „Geist“) eines Verstorbenen , die aus bestimmten Gründen den Sprung in das Totenreich nicht geschafft hat. 

Ein Gespenst muss nicht zwangsläufig böse sein (auch wenn manche es sind). Viele haben Zeit ihres Lebens etwas versäumt, sodass ihre Seele keine Ruhe findet oder ihnen ist als Menschen ein grosses Unrecht widerfahren und ihr Geist versucht sich zu rächen.

Es wird allerdings auch von dämonischen Geistern berichtet, die nichts mit verstorbenen Menschen zu tun haben. Diese sollen Gesandte des Teufels sein. Sie verbreiten Terror und Schrecken. Ein Beispiel hierfür sind Poltergeiste.

Eigenschaften: Geister sind nicht körperlich, daher sind für sie Wände oder verschlossene Türen kein Hindernis. Dennoch gibt es für Menschen spürbare Zeichen, dass ein Geist anwesend sind. Ein kalter Luftzug, obwohl das Fenster geschlossen ist. Es knallt nachts plötzlich eine Tür zu. Gespenster können auch als Gestalt erscheinen: Die in einen weissen Umhang gehüllte Frau, die neben deinen Bett sitzt, als du die Augen aufschlägst und dich regungslos anstarrt.

Poltergeiste hingegen dekorieren den Haushalt um. Es fängt harmlos an, Mit Bildern oder Besteck die nächtens plötzlich von der Wand fallen. Zum Schluss fliegen dann die Schränke und die Bewohner.  

Spukhäuser: Geister sind oft an einem Ort gebunden und zwar da wo ihnen etwas widerfuhr. Besonders häufig scheint das in alten englischen Herrenhäusern und Schlösschen der Fall zu sein.

Poltergeister und andere Dämonen sind nicht an ein Haus, sondern an ihr Opfer gebunden. Sie verfolgen es, auch wenn es aus seiner Umgebung flüchtet und der Terror beginnt am neuen Wohnort von vorn.

 

 

6. Platz: Nixen

top 10 gefährlichsten Monster

Nixen ziehen einen Mann ins Verderben

Ursprung: Schon in der griechischen Mythologie gab es sie als Sirenen. Es wird ebenfalls in vielen anderen Kulturen von Nixen oder Sirenen berichtet. Ein Beispiel aus Deutschland ist die Loreley.

Kennzeichen: Nixen werden oft als reizvolle, schlanke Frauen, oft mit langen Haar, dargestellt. Ihr Haut ist blass, manchmal sogar leicht grünlich. Manchmal haben sie statt Beinen einen Fischschwanz. Nixen in der Form von Sirenen sind Gesangstalente und singen betörende Liedern

Wo lauern sie: Sie lauern an Gewässern aller Art wie Seen, Flüsse oder am Meer. Dort betören sie ihre Opfer (immer Männer, oft Seeleute) und ziehen sie in hinab in die Tiefe. Oder sie sitzen als Sirenen an einer Steilküste auf dem Felsen und singen mit wunderschöner, unwiderstehlicher Stimme, wenn ein Schiff vorbeifährt. Die Seeleute fühlen sich so stark angezogen, dass sie ins Wasser springen, um zu ihnen zu gelangen und dabei ertrinken.

Bösartigkeit / Gefährlichkeit: Hoch. Es ist kein Grund zu finden, warum sie so viele Männer ertränken. Sie scheinen es aus reiner Boshaftigkeit zu tun. Allerdings gibt es eine Sage, nach der Nixen Selbstmord begehen, wenn es sie es nicht schaffen ihr Opfer zu betören und ins Verderben zu reissen.

Abwehrmaßnahme: Sich von tiefen Gewässern fernhalten, an denen attraktive leicht bekleidete Damen sitzen. Bei Seeleuten hilft es, sich die Ohren zu verstopfen, um sich vor den betörenden Gesang zu schützen

Einordnung: Auch wenn Nixen liebreizend aussehen, sind sie keineswegs harmlos und man sollte ihre Gefährlichkeit nicht unterschätzen. Viele tapfere Männer und ganze Schiffsbesatzungen wurden von Nixen unwiderruflich auf den Grund eines Sees oder des Meeres gezogen und haben dort ihr Leben ausgehaucht. Daher wurden die Nixen / Sirenen auf den 6. Platz der unheimlichsten Monster der Welt eingeordnet.

 

 

Riese

die gefährlichsten Ungeheuer

Riese schleudert Stein

Ursprung: Von den Riesen wird in fast allen Kulturen berichtet,  in der germanischen Mythologie spielen sie eine grosse Rolle. Das Geschlecht der Riesen ist uralt, älter als die Menschheit. Nach einigen Quellen (so auch der Bibel) sind Riesen göttlichen Ursprungs (oder gar die archaischen Vorgänger von Göttern). Davon ist allerdings bei den Riesen des Mittelalters nicht viel übrig geblieben. Diese sind eher grobschlächtige Hau-Draufs.

Kennzeichen: Riesen sind in erster Linie riesig. Die Größe variiert aber stark, je nach Zeitalter und Region. Manchmal sind sie nur etwa doppelt so groß wie ein Mensch. In anderen Fällen wird von sehr viel grösseren Riesen berichtet, die versehentlich eine Scheune zertrampeln. Die meisten Darstellungen zeigen männliche Riesen, weibliche Riesen sind sehr selten. Oft werden sie als roh, plump und unansehnlich, aber mit gewaltiger Körperkraft versehen, dargestellt. Das macht sie zu bedrohlichen Kreaturen. In vielen Fällen sind sie einfach gekleidet, haben keine Schuhe und als Waffe benutzen sie einfach einen nur wenig bearbeiteten Baumstamm. Es gibt allerdings auch Riesen, die mit einer prachtvollen Rüstung bekleidet sind und über riesengrosse, aber fein bearbeitete Waffen verfügen.

Wo lauern sie: Bei den Germanen und den nordischen Völkern haben die Riesen ihren eigenen Ort: Riesenheim oder Utgard. Es gibt auch ganze Riesenvölker, beispielsweise die Laistrygonen der griechischen Mythologie, die auf einer Insel leben. Im Mittelalter sind die Riesen hingegen eher vagabundierende Einzelgänger ohne festen Wohnsitz.

Bösartigkeit / Gefährlichkeit: Riesen neigen zu Wutausbrüchen und Jähzorn, sind unbeherrscht. Bei ihrer riesigen Kraft kann da leicht was in die Brüche gehen. Sie können Abwehrmauern zerstören und Gebäude zertrümmern. Es gibt auch Riesen, die Menschen mit Haut und Haaren verzehren, etwa die Laistrygonen oder der Riese Tulpe aus dem Märchen Hans und die Bohnenranken. Allerdings tun sie dies aus Ernährungsgründen.

Abwehrmaßnahme: Ein Mensch reicht einem Riesen in vielen Fällen nur bis zum Knie und ist körperlich sehr viel schwächer. Daher ist es ausgeschlossen dieses monströse Kreatur im fairen Zweikampf zu besiegen. Auch mehrere Menschen können oftmals gegen einen Riesen nicht viel ausrichten. Daher sollte man, wenn man mit einem Riesen konfrontiert ist, zu List und Tücke greifen und absolut skrupellos vorgehen. Ein Paradebeispiel hierfür ist der Kampf David gegen Goliath, oder auch Odysseus gegen den Zyklop Polyphem.

 

 

Vampire

weiblicher Vampir in heruntergekommenen Raum

eine Vampirin – Blut tropft aus ihrem Mundwinkel

Urspung: Die Ur-Vampire stammen aus dem Balkan und dem Karpatenraum. Die ersten Erzählungen von diesen Untoten, die wieder aus ihren Gräbern auferstanden sind und Menschen das Blut aussaugen, stammen aus den frühen 18. Jahrhundert. Im Gegensatz zum heutigen Hollywood-Schönling-Vampir werden sie als deutlich abstossender und eher wie gefährliche Monster beschrieben: Ihre Haut ist dunkel oder purpurrot, das Blut des letzten Opfers tropft noch von Mund und Nase. Bekleidet sind mit dem Leichentuch, in das ihr untoter Körper für das Begräbnis gehüllt wurde. Manchmal sind ihre Nägel krallenartig lang gewachsen, Haare und Zähne sind im Vergleich zum lebenden Menschen auch länger (wie bei einer Leiche, bei der Haare und Nägel noch nach dem Tod weiterzuwachsen scheinen). Allerdings verfügen diese erste Vampire noch nicht über die typischen Vampirbeisserchen in Form der sehr langen und spitzen Eckzähne.

Kennzeichen der modernen Vampire: Der moderne Vampir ist oft ein gut gestylter Emo-Typ mit Sixpack und Depressionen oder ein leicht heruntergekommener Adeliger wie Graf Dracula. Seine Hautfarbe ist blass. Sonnenlicht tötet den Vampir unter furchtbaren Schmerzen, daher zieht er sich sobald der Sonnenaufgang droht, in seinen Sarg in einen möglichst versteckten und abgedunkelten Raum zurück. Er hat statt der Eckzähne spitzige und lange Fangzähne, die er aber erst kurz vor dem Biss präsentiert. Sein Opfer beisst der Vampir bevorzugt in die Halsschlagader und saugt es bis auf den letzten Tropfen Blut aus. Das Opfer des modernen Vampirs hat zudem das Risiko (oder die Chance) nicht einfach nur zu sterben, sondern selbst in einen Vampir verwandelt zu werden.

Die Vorteile des Vampirlebens:

  • ewiges Leben
  • kann fliegen
  • deutlich stärker und akrobatischer als ein normaler Mensch
  • Vampire kommen sehr gut beim bevorzugten Geschlecht an

Bösartigkeit: Zumindest der moderne Vampir ist häufig eher ambivalent, aber er braucht das Menschenblut, um bei Kräften zu bleiben. Der Ur-Vampir ist da ein anderes Kaliber.

Abwehrmaßnahme: Im Ringkampf ist der Mensch dem Vampir klar unterlegen, doch ist dieser bei weitem nicht unbesiegbar. Eine beliebte Methode ist dem Vampir einen Pfahl durch das Herz zu rammen (bevorzugt wenn er tagsüber im Sarg chillt). Desweiteren reagiert der Vampir allergisch auf Knoblauch, Weihwasser, Rosenkränze. Eine andere Methode ist ihn solange hinzuhalten bis der Tag heranbricht und ihn dann ins Sonnenlicht zu locken. Ein Blick in den Spiegel hilft herauszufinden, ob der Begleiter oder die Begleiterin ein Vampir ist. Denn Vampire haben kein Spiegelbild.

 

 

Drachen

Drachen die gefährlichsten kreaturen

ein mutiger Held stellt sich einem Drachen

Ursprung: Über Drachen wird schon seit langen Zeiten berichtet. Bereits die Sumerer 3000 vor Christi hatten Darstellungen von Drachen auf ihren Siegeln. Im Alten Testament wird von den beiden Drachen Leviathan und Rahab berichtet, die dem Meer entstiegen sind. Ebenso gibt es viele Sagen aus dem alten Griechenland, die von Drachen erzählen. Aus dem griechischen drákōn leitet sich das Wort Drache ab.

Einen schlechten Ruf als gefährlichste Monster hatten Drachen im Mittelalter. Sie galten als direkte Diener des Teufels. Daher waren diverse Helden, die Drachen im tapferen Kampf  besiegten sehr populär. Auch im chinesischen Kaiserreich gibt es viele Darstellungen von Drachen und viele Sagen, die von Drachen handeln. Dort waren die Drachen aber anscheinend weniger bösartig, denn in Umzügen und Prozessionen werden sie bis heute geehrt.

Die letzten Drachen scheinen mit dem Beginn der Neuzeit ausgestorben bzw getötet worden sein.

Kennzeichen: Drachen sehen Dinosauriern verdächtig ähnlich. Auch bei den Drachen gibt es sowohl die geschuppte „nackte“ Variante, mit der Hautbeschaffenheit eines Krokodils oder einer Schlange. Aber in einigen Darstellungen erscheinen Drachen auch mit Fell oder Federn. Im Gegensatz zu Dinosauriern verfügen Drachen oft über Flügel und können sich damit trotz ihres enormen Gewichts in die Lüfte erheben. Immer wieder wird auch von feuerspeienden Drachen berichtet. Wie bei den Dinosauriern legt die Drachen-Mama Eier, in denen die kleinen Baby-Drachen heranreifen. Drachen scheinen Fleischfresser zu sein, die ganze Tiere, aber auch Menschen fressen. In manchen Erzählungen hüten Drachen einen riesigen, enorm wertvollen Schatz, den sie im Laufe der Jahrhunderte zusammengerafft haben. Daher sind Drachennester ein Anziehungspunkt für Glücksritter aller Couleur. Drachen sind der Sprache mächtig und können sich problemlos in sämtlichen Sprachen der Welt mit Menschen unterhalten. Das weist auf eine hohe Intelligenz hin. Ihre Stimme soll sehr eindrucksvoll sein. Manchmal wird sie als ehrfurchtgebietend und grausam, manchmal als wunderschön und wohlklingend beschrieben. Jedenfalls hört man zu, wenn ein Drache spricht.

Wo lauern Drachen? Oft haben Drachen sich in einer geräumigen Höhle in einem unzugänglichen Berg eingenistet. Kadaver von Beutetieren und gescheiterten Abenteuern weisen den Weg

Bösartigkeit / Gefährlichkeit: Hier scheiden sich die Geister. Einerseits wird geschrieben, Drachen verbreiten das pure Chaos, sind direkt vom Teufel geschickt und ihr Auftauchen verheißt das Ende der Welt. Auf der anderen Seite wurden Drachen nicht nur in China verehrt, sondern auch im Mittelalter war der Drache ein Wappentier und Schiffe hatten als Galeonsfigur einen Drachenkopf. Drachen gelingt es ganze Landstriche in Angst und Schrecken setzten, sodass die Bewohner bereitwillig ihre Jungfrauen dem Drachen zum Opfer darbieten. Aber es ist auch immer wieder von wohlgerüsteten „Drachentötern“ die Rede, welche einen Drachen im Alleingang getötet haben.

 

 

Zombie

die top 10 der gefährlichsten Monster

Zombies – Untote auf Menschenjagd

Ursprung: Zombies haben ihr erstes Auftreten in der Voodoo-Kultur. Dort wurden Menschen als Zombies bezeichnet, die bereits gestorben sind, dann aber durch einen Zauber wieder ins Leben gerufen wurden. Die Zombies aber sind in dem Glauben, dass sie noch tot sind. Sie können dann gut als Arbeitssklaven für körperlich schwere und eintönige Arbeiten eingesetzt werden, weil sie klaglos und stumpfsinnig allen Befehlen gehorchen.

In heutigen Filmen oder Büchern werden Zombies häufig anders dargestellt: Ein Mensch (oder ein Tier) infiziert sich irgendwo an einer mysteriösen Krankheit. Er stirbt daran, aber wacht als Zombie wieder auf. Anschließend beißt er andere Menschen, dadurch wird der Zombie-Virus weitergegeben und diese verwandeln sich in Zombies. So bricht in kurzer Zeit die ganze Zivilisation zusammen…

Kennzeichen: Ein Zombie sieht aus wie ein verwesender Mensch. Angeblich riechen Zombies aber nicht mal unangenehm, nur leicht nach Fleisch. Oft tragen sie noch die Klamotten, die sie vor ihren Tod als Mensch anhatten, nur sind diese inzwischen in vielen Fällen zerfetzt. Zombies bewegen sich eher langsam vorwärts, oft gehen sie taumelnd oder hinken. Das kann daran liegen, dass Knochen gebrochen oder Sehnen gerissen sind. Die Zombies in ihrer apathischen Art, in der sie keinen Schmerz spüren, gehen aber einfach weiter. Ihr einziges Begehr ist Frischfleisch, am besten Menschenfleisch. Wenn sie ein Opfer entdecken wanken sie, Grunzlaute ausstoßend, unerbittlich auf dieses zu.

Wo lauern sie: Überall. Es gibt kein Entkommen. Sie streifen in Herden durch Wälder und die verlassenen Innenstädte

Bösartigkeit / Gefährlichkeit: Ein Zombie ist nicht mal bösartig oder blutrünstig. Er will einfach Menschen zerfleischen und essen. Das ist sein einziger Antrieb. Durch seine Unempfindlichkeit gegenüber Schmerzen ist er davon nicht einfach abzuhalten. Auf der anderen Seite ist er langsam und komplett stumpfsinnig.

Abwehrmaßnahme: Zombies werden nur endgültig getötet, indem man ihr Gehirn zerstört. Das kann mit einer Schusswaffe geschehen oder auch mit einem langen und stabilen Messer oder einer Hacke. Je nachdem was gerade verfügbar ist. Im Prinzip könnte man auch eine Rüstung, zb dicke Lederklamotten, anziehen, durch die Zombies mit ihren Zähnen nicht durchdringen können. Allerdings wird diese Methode von den überlebenden Menschen während einer Zombie-Apokalypse abgelehnt. Sie rennen gerne in kurzen Sommerkleidchen durch zombieverseuchtes Gebiet.

Einordnung: Die Zombies sind auf den 2. Platz der bedrohlichsten Monster der Welt gelandet. Ein einzelner Zombie stellt zwar für einen einigermassen handwerklichen begabten Menschen kein grosses Problem dar. Da sie aber Menschen durch Bisse zombifizieren, wächst das Heer der Zombies unaufhörlich an, bis die menschliche Zivilisation in Trümmern liegt. Das macht sie zu wirklich gefährlichen Kreaturen.

 

 

Teufel

schwarze Kapuze leer Teufel

der Leibhaftige

Ursprung: Der Teufel kommt sowohl im Christentum wie im Islam als das absolute Böse vor. In beiden Fällen ist er ein „gefallener Engel“, der von Gott degradiert wurde. In beiden Religionen ist aus theologischer Sicht ein Teufel notwendig: Denn wenn Gott bzw Allah das vollkommene Gute ist und sich rührend um die Schar seiner Anhänger kümmert, wieso stoßen Menschen trotzdem schreckliche Dinge zu, es gibt Unrecht und es kommt zu Kriegen und anderen Katastrophen?

Kennzeichen: Der Teufel hat die Macht jede beliebige Gestalt anzunehmen. Quellen aus dem Mittelalter beschreiben ihn oft als düsteren, manchmal missgestalteten und mit Schuppen versehener Engel mit schwarzen oder grünen Flügeln und mit zweitem Gesicht am Arsch. Oder er ist menschenähnlich mit buckeliger Gestalt hat aber Hörner auf dem Kopf wie ein Ziegenbock und auch die Hufe eines Ziege. Manchmal hat er auch die Krallenfüsse eines Vogels. Es geht ein Gestank nach Schwefel von ihm aus.

In moderneren Darstellungen hat er ein knallrotes Gesicht, einen Ziegenbart, Hörner und gelegentlich Fangzähne. Oder er tritt als geschniegelter Geschäftsmann mit teuren Anzug auf. Aber warum sind seine Fingernägel so lang und spitz und rissig? Und wieso riecht er statt nach Hugo Boss nach faulen Eiern? Den Menschen, die mit ihm zu tun haben, fallen diese Details natürlich auf und sie fühlen sich abgestossen. Sie beschliessen es aber zu ignorieren, denn es ist zu verlockend was Luzifer ihnen offeriert.

Bösartigkeit / Gefährlichkeit: Der Teufel ist das Böse schlechthin, er tut alles um die Pläne Gottes zu durchkreuzen und sein Reich zu verhindern. Er kann einen einzelnen Menschen zum Alkoholismus verleiten und so sein Leben und das seiner Angehörigen zur Hölle machen. Oder er operiert in viel grösserem Maßstab: Er streut Hass und Zwietracht unter den Menschen, dass es zu Kriegen mit all ihren schrecklichen Folgen kommt und ganze Gesellschaften zerstört werden. Satan will uns Menschen immer wieder zeigen, dass die Sünde stärker ist als die Liebe Gottes und versucht uns so zu ihr zu verleiten.

Abwehrmaßnahme: Der Teufel kann weder von einen einzelnen Menschen noch einer ganzen Armee verletzt, geschweige denn getötet werden. Man kann ihn auch nicht mit magischen Hokuspokus stoppen. Allerdings scheint er einen gewissen Widerwillen gegen Weihwasser zu haben. Der Beelzebub ist aber nicht allmächtig wie Gott. Denn er ist nur ein Geschöpf (im Gegensatz zu Gott dem Schöpfer). Gott aber lässt ihn gewähren (aus für uns einfachen Menschen nicht nachvollziehbaren Gründen) Für Menschen bleibt nur zu versuchen den Verlockungen des Teufels zu widerstehen und Gott zu vertrauen. Und sich nie zu sicher sein, denn in diesen Momenten schlägt der Höllenfürst besonders gerne zu.

Einordung: mit Abstand die schlimmste Kreatur. Der Teufel kann nicht getötet werden und hat unzählige Menschenseelen auf dem nicht vorhandenen Gewissen. Daher hat er es auf den ersten Platz der schlimmsten Monster der Welt geschafft.

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