Die TOP 10 der gefährlichsten Monster der Welt

Vampire, Zombies, Gespenster… was sind die schlimmsten Ungeheuer? Wann wurden diese bedrohlichen Kreaturen zum ersten Mal aktenkundig und wo liegen ihre Ursprünge? Wie gefährlich sind die schlimmsten Monster der Welt für uns Menschen wirklich und wie kann man sich am effektivsten gegen sie wehren? Und welche gar abscheuliche Kreatur ist das gefährlichste Monster der Welt?

Diesen entscheidenden Fragen geht die Topmania Top 10 Liste „Die TOP 10 der gefährlichsten Monster der Welt“ mit wissenschaftlicher Genauigkeit auf den Grund.

Die Liste ist dabei nach folgenden Schema geordnet: Ein Monster wird als umso gefährlicher eingestuft, je schwerer es zu besiegen ist und umso mehr Menschenleben es auf den Gewissen hat.

 

 

10. Platz: Ghul

die schlimmsten Monster der Welt

Eine Ghula (weiblicher Ghul) zeigt ihr wahres Gesicht

Urspung: Von Ghuls wurde zuerst aus dem arabischen Raum berichtet. Da sich Ghuls von Leichen ernähren, sind sie oft in der Nähe von Friedhöfen und anderen Grabstätten anzutreffen. Es gibt auch eine weibliche Variante – die Ghula. Sie lockt Männer in ihre Behausung, um sie dort zu fressen. Nach den Quellen aus dem Orient kann der Ghul auch seine Gestalt wandeln.

Kennzeichen: Ghuls sehen ungesund blass aus, weil sie sich häufig in Gruften oder einer Nekropole aufhalten und eher selten das Sonnenlicht sehen. Insgesamt bieten sie einen abstossenden und verwahrlosten Anblick. Die Haare sind  bis auf einige Strähnen ausgefallen. Oft ist ihre Haut von Geschwüren bedeckt, denn verwesenden Leichen sind nicht gerade eine gesunde Ernährungsgrundlage. Aber sie sollen sich sehr schnell fortbewegen können und gut klettern können. Nach einigen Quellen verbreiten sie einen übelkeitserregenden Gestank nach vergammelten Fleisch.

Wo lauern sie: Überall dort wo es Leichen gibt. Eher in dunklen Höhlen oder Gängen, statt im hellen Sonnelicht.

Bösartigkeit / Gefährlichkeit von Ghouls: Nach vielen Quellen sind sie nicht besonders kräftig oder ausdauernd. In der westlichen Variante verfügen sie auch nicht über Magie und können daher mit roher Gewalt getötet werden. Vor einem Ghoul-Biss sollte man sich hüten. Zwar verwandelt sich der gebissene Menschen nicht in einen Ghoul, aber es werden Keime oder Bakterien übertragen, die zu einer Blutvergiftung führen können.

Abwehrmaßnahme gegen Ghouls: den Aufenthalt in Mausoleen, Totenstädten etc vermeiden. Ein plötzlicher starker Gestank könnte auf einen lauernden Ghul hindeuten, dann könnte sich die Flucht empfehlen, da Ghuls auf kurzen Strecke sehr schnell sind, aber in der Regel nicht die Kraft für eine lange Verfolgungsjagd haben. Wenn es doch zur Begegnung kommt, am bester mit einer Waffe unerbittlich auf ihn einschlagen und sich vor Bissen hüten.

Einordnung:  Obwohl ihr Aussehen und ihr Gestank unangenehm sind, haben es die Ghouls nur auf den 10. Platz der schrecklichsten Ungeheuer geschafft. Zumindest die westliche Variante ist kein überstarkes Monster und die Zahl ihrer Opfer hält sich in Grenzen.

 

 

9. Platz: Troll

die schlimmsten Monster der Welt Top 10

ein hässlicher Troll wartet auf sein Opfer

Ursprung und Kennzeichen: Die ersten Sichtungen von Trollen wurden aus den skandinavischen Ländern gemeldet. Sie hausen in kleinen Gruppen in entlegenen Bergregionen. Oft haben sie sich Höhlen mehr oder weniger wohnlich eingerichtet. Sie haben gewisse soziale Fähigkeiten und können sprechen. Menschen gegenüber sind sie feindselig eingestellt. Über ihr Aussehen gibt es abweichende Meinungen: Nach manchen Quellen sehen sie genauso aus wie Menschen und benehmen sich auch so, auf anderen Darstellungen wiederum wirken sie grotesk, mit riesigen Nasen und sehr niedriger Stirn. Es wird auch von großen und sehr starken Trollen berichtet, die Menschen fressen, aber die zu Stein erstarren, sobald das Licht der Sonne sie trifft.

Wo lauern sie: In der Regel fernab der menschlichen Siedlungen, in Höhlen oder in einsamen Tälern. Generell scheinen sie das Sonnenlicht zu meiden und sind eher nachtaktiv.

Bösartigkeit / Gefährlichkeit: Trolle mögen keine Menschen und insbesondere keine Christen. Daher sollte man sich von ihnen fernhalten, auch wenn manche von ihnen auf den ersten Blick harmlos wirken. Zu den gefährlichsten Monstern zählen die menschenfressenden Trolle und die Höhlentrolle. Es wird berichtet, dass Trolle sich manchmal zusammentun und einen einsamen Bauernhof überrennen, die Gebäude zerstören und die Bewohner töten. Auch Kirchen wurden von Troll-Gruppen mit Felsbrocken beworfen und anschliessend den Erdboden gleichgemacht.

Abwehrmaßnahme: Trolle können durch physische Gewalt getötet werden. Bei einem grossen Troll bedarf es dazu allerdings mehrere gut ausgerüstet Krieger. Man kann versuchen sie auszutricksen und ins Sonnenlicht zu locken (oder alternativ in der ewigen nordischen Nacht benutzen). Manche Trolle erstarren dann zu Stein. Vielerorts in der skandinavischen Landschaft stehen grosse, ungewöhnliche geformte Steine, von denen Einheimische berichten, dass es sich dabei um erstarrte Trolle handelt. Nach einigen Quellen fürchten sich Trolle vor Blitzen und ergreifen bei Blitz und Donner panisch die Flucht. Ebenso schreckt sie das Bimmeln der Kirchenglocken ab.

Einordnung: Trolle sind gross und stark und brutal. Sie fressen Menschen , sie fallen über menschliche Aussenposten her. Dennoch nehmen sie auf der Rangleiter der furchterregendsten Monster der Welt einen unteren Platz ein. Denn sie sind sowohl mit Waffengewalt als auch mit Licht zu besiegen und sie weichen vor der Macht der christlichen Kirche zurück und werden in abgelegene Regionen drängt. Auch sind nicht alle Trolle bedrohliche Monster, viele ähneln eher Kobolden und spielen dem verhassten Menschen vielleicht nur einen albernen Streich (der dann allerdings schlimme Auswirkungen haben wird)

 

 

8. Platz Werwolf

die gefährlichsten Monster

Werwolf- Halb Mann, halb Wolf – Foto: Boogeyman13

Ursprung: Bereits in vorchristlichen Kulturen gab es Zeugnisse über die Lykanthropie, d.h die Verwandlung eines Menschen in einen Wolf. Auch römische und griechische Gelehrte berichten darüber. Also scheint da was dran zu sein.

Kennzeichen: Werwölfe werden oft dargestellt mit dem Schädel eines Wolfes und einem menschlichen Körper, der aber fellbewachsen ist. Sie sind sehr schnell, von grosser Kraft und ungewöhnlich blutrünstig. Sie zerfetzen Mensch und Tier. Die Vorstellung, dass sich Menschen durch einen Biss eines Werwolfes ebenfalls in einen Werwolf verwandelt, taucht erst in Hollywood-Filmen auf. Nach einer alten Quelle verwandeln sich manche Menschen in Vollmondnächten in Werwölfe, treiben über Tage und Nächte hinweg ihr Unwesen, dann verwandeln sie sich ohne besonderen Anlass wieder zurück und führen ihr Leben als Mensch unbescholten weiter (bis zum nächsten Vollmond)

Wo lauern sie: Besonders gefährdet scheinen Einwohner von ländlichen Regionen in Vollmondnächten zu sein. Manchmal verirrt sich ein Werwolf aber auch in die grosse Stadt.

Bösartigkeit: Sie scheinen ihre Opfer nicht nur aus Hunger zu zerreissen, sondern auch aus Blutrünstigkeit. Die Idee vom „lieben Werwolf“, der auch seine guten Seiten hat, taucht erst in neueren Werken auf. Der Original-Werwolf aus den Sagen des Mittelalters hat Spass am Töten, besonders auch am Töten von Kindern. Daher befindet sich der Werwolf zu Recht in der Top 10 der gefährlichsten Monster der Welt, auch wenn es nicht für einen vorderen Platz reicht.

Abwehrmaßnahme: Werwolf sind sehr stark und widerstandsfähig. Nach einigen Quellen heilen ihre Wunden außergewöhnlich schnell. Aber im Prinzip sind sie durch starke, stumpfe Gewalt zu besiegen. Ein einzelner, unbewaffneter Mensch hat allerdings kaum eine Chance.

 

 

7. Platz: Gespenst

verschwommene Gestalt Geist

Ein Gespenst macht sich bemerkbar

Ursprung: Der Glaube an Geister gab es bereits in vielen alten Kulturen wie den alten Ägyptern, den Sumerern, den Römern und den Griechen. Bei Geistern bzw Gespenstern handelt es sich um die Seele (oder den „Geist“) eines Verstorbenen , die aus bestimmten Gründen den Sprung in das Totenreich nicht geschafft hat. 

Ein Gespenst muss nicht zwangsläufig böse sein (auch wenn manche es sind). Viele haben Zeit ihres Lebens etwas versäumt, sodass ihre Seele keine Ruhe findet oder ihnen ist als Menschen ein grosses Unrecht widerfahren und ihr Geist versucht sich zu rächen.

Es wird allerdings auch von dämonischen Geistern berichtet, die nichts mit verstorbenen Menschen zu tun haben. Diese sollen Gesandte des Teufels sein. Sie verbreiten Terror und Schrecken. Ein Beispiel hierfür sind Poltergeiste.

Eigenschaften: Geister sind nicht körperlich, daher sind für sie Wände oder verschlossene Türen kein Hindernis. Dennoch gibt es für Menschen spürbare Zeichen, dass ein Geist anwesend sind. Ein kalter Luftzug, obwohl das Fenster geschlossen ist. Es knallt nachts plötzlich eine Tür zu. Gespenster können auch als Gestalt erscheinen: Die in einen weissen Umhang gehüllte Frau, die neben deinen Bett sitzt, als du die Augen aufschlägst und dich regungslos anstarrt.

Poltergeiste hingegen dekorieren den Haushalt um. Es fängt harmlos an, Mit Bildern oder Besteck die nächtens plötzlich von der Wand fallen. Zum Schluss fliegen dann die Schränke und die Bewohner.  

Spukhäuser: Geister sind oft an einem Ort gebunden und zwar da wo ihnen etwas widerfuhr. Besonders häufig scheint das in alten englischen Herrenhäusern und Schlösschen der Fall zu sein.

Poltergeister und andere Dämonen sind nicht an ein Haus, sondern an ihr Opfer gebunden. Sie verfolgen es, auch wenn es aus seiner Umgebung flüchtet und der Terror beginnt am neuen Wohnort von vorn.

 

 

6. Platz: Nixen

top 10 gefährlichsten Monster

Nixen ziehen einen Mann ins Verderben

Ursprung: Schon in der griechischen Mythologie gab es sie als Sirenen. Es wird ebenfalls in vielen anderen Kulturen von Nixen oder Sirenen berichtet. Ein Beispiel aus Deutschland ist die Loreley.

Kennzeichen: Nixen werden oft als reizvolle, schlanke Frauen, oft mit langen Haar, dargestellt. Ihr Haut ist blass, manchmal sogar leicht grünlich. Manchmal haben sie statt Beinen einen Fischschwanz. Nixen in der Form von Sirenen sind Gesangstalente und singen betörende Liedern

Wo lauern sie: Sie lauern an Gewässern aller Art wie Seen, Flüsse oder am Meer. Dort betören sie ihre Opfer (immer Männer, oft Seeleute) und ziehen sie in hinab in die Tiefe. Oder sie sitzen als Sirenen an einer Steilküste auf dem Felsen und singen mit wunderschöner, unwiderstehlicher Stimme, wenn ein Schiff vorbeifährt. Die Seeleute fühlen sich so stark angezogen, dass sie ins Wasser springen, um zu ihnen zu gelangen und dabei ertrinken.

Bösartigkeit / Gefährlichkeit: Hoch. Es ist kein Grund zu finden, warum sie so viele Männer ertränken. Sie scheinen es aus reiner Boshaftigkeit zu tun. Allerdings gibt es eine Sage, nach der Nixen Selbstmord begehen, wenn es sie es nicht schaffen ihr Opfer zu betören und ins Verderben zu reissen.

Abwehrmaßnahme: Sich von tiefen Gewässern fernhalten, an denen attraktive leicht bekleidete Damen sitzen. Bei Seeleuten hilft es, sich die Ohren zu verstopfen, um sich vor den betörenden Gesang zu schützen

Einordnung: Auch wenn Nixen liebreizend aussehen, sind sie keineswegs harmlos und man sollte ihre Gefährlichkeit nicht unterschätzen. Viele tapfere Männer und ganze Schiffsbesatzungen wurden von Nixen unwiderruflich auf den Grund eines Sees oder des Meeres gezogen und haben dort ihr Leben ausgehaucht. Daher wurden die Nixen / Sirenen auf den 6. Platz der unheimlichsten Monster der Welt eingeordnet.

 

 

Da die Liste „die bedrohlichsten Monster der Welt“ Überlänge hat, geht es hier weiter mit dem 2. Teil der gefährlichsten Monster der Welt mit den schlimmsten Kreaturen auf den Plätzen 5 bis 1:

2. Teil der Top 10 Liste „Die gefährlichsten Monster der Welt“

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