Die Top 10 der bekanntesten Westernhelden

In Westernfilmen ist auf den ersten Blick klar, wer gut und wer böse ist: Der aufrechte und stets tadellose Sheriff mit dem hellen Cowboyhut bekämpft die bösen Outlaws (schwarzer Hut) und am Ende gelingt es ihm mit dem Einsatz seines Revolvers die Ordnung wiederherzustellen. Die leidgeplagten Zivilsten können aufatmen

Doch in der Realität im Welden Westen gab es diese saubere Unterteilung nicht: Die Sheriffs und Marshalls der Westernstädte waren häufig korrupt und neigten zu blutigen Vendettas (Rachefeldzügen). Einige waren regelrechte Psychopathen und hatten jeden Menge Dreck am Stecken, wie wir in der „Top 10 der bekanntesten Westernhelden“ sehen werden.

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Auf der anderen Seiten hatten die Outlaws und Banditen durchaus Anhänger unter der Stadtbevölkerung und den Farmern und Ranchern. Nicht selten wurden sie als „Freiheitskämpfer“ gegen eine verhasste und ungerechte Obrigkeit angesehen. Ihre Überfalle auf Züge und Banken und die Schießereien mit vielen Opfern, waren aus ihrer Sicht gerechtfertigt.

In den USA selbst sind die Begriffe „Westernheld“ oder „Revolverheld“ unbekannt. Ihre Taten waren auch alles andere als heldenhaft. Dortzulande spricht man vom Gunslinger oder Pistolero. Das ist einfach jemand, der verdammt gut mit seinem Schiessprügel umzugehen weiss und erstmal schiesst und dann fragt:

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10. Die gefährlichste weibliche Westerheldin – Laura Bullion AKA The Rose of the Wild Bunch

Laura Bullion als Gefangene Nr. 2122 … äähh… 4709

Jugend:

  • wurde im Oktober 1976 heutigen Texas als Tochter eines Bankräubers geboren
  • verdiente sich die ersten $$$ als „Teen-Prostituierte“
  • hatte mit 15 eine kurze Beziehung mit dem kriminellen Outlaw William „News“ Carver, mit dem sie später auch in der „Wild Bunch“ war

Mitglied bei den Wild Bunch:

  • Die „Wild Bunch“ (um das Jahr 1900) waren einer der gefürchtetsten Bandes des Wilden Westen, sie zeichnete verantwortlich für mehrere spektakuläre Bank- und Eisenbahnüberfalle mit hoher Beute. Unter den Mitgliedern waren bekannte Revolverhelden wie Butch Cassidy oder Sundance Kid (siehe Top x) und weitere.
  • Miss Bullion hatte On-Off-Beziehungen mit diversen Outlaws der Gang. Sie erwarb sich die Spitznamen “ The Rose of the Wild Bunch“ und „The Dorny Rose“
  • Sie machte aber aktiv bei den Überfällen mit – mit kurzen Haar und gekleidet wie ein Mann und natürlich bewaffnet.
  • die Bande hatte Unterstützung von den Farmern in ihren Operationsgebiet, so konnten sie sich nach einen Überfall immer wieder vor den Sheriff und seinen Männern verstecken; dennoch kam es zu heftigen Schießereien mit Toten und Verletzten

Erwischt: In einer Absteige in St. Louis wurde sie im Jahr 1901 von den Männern des Sheriffs geschnappt. In ihren Taschen: Banknoten in Wert von 8500$ (heutiger Wert rund 150.000$), die aus dem Überfall eines Zuges der Great Northern Line stammten. Die „Dornige Rose“ war zu dieser Zeit schon eine kleine Berühmtheit als Revolverheld und die New York Times schrieb: „Man kann sich sehr gut vorstellen, wie sie den Zug überfallen hat. Sie ist cool, zeigt überhaupt keine Angst und würde auf den ersten Blick als Junge durchgehen“

Nach dem Wilden Westen: Als sie nach gnädigen 3,5 Jahren vorzeitig aus dem Knast kam, war das Zeitalter des Wilden Westens Geschichte. Und Laura Bullion machte sich trotz ihres holprigen Starts gut: Sie kam nie wieder mit dem Gesetz in Konflikt und verdiente ihr Geld als erfolgreiche Innendesignerin. Sie starb friedlich im Jahre 1961 im Alter von 85 Jahren.

9. Jim „Killer“ Miller

Bei vielen der anderen „Westernhelden“ ist die Frage ob sie auf der Seite des Gesetztes standen oder Outlaws waren, nicht einfach zu beantworten. Noch extremer bei Mister Miller: Einerseits kämpfte er bei den Texas Rangers mit und diente als Sheriff und Marshall, anderseits war er ein Auftragskiller und sehr wahrscheinlich ein sadistischer Serien-Mörder (obwohl es technisch gesehen nie eine Verurteilung deswegen gab)

Die ersten Bluttaten:

  • 1869 wurden seine Grosseltern ermordet aufgefunden, nur der damals 8-jährige Jim war zuhause. Er wurde zuerst festgenommen, aber das Verbrechen wurde nicht weiter strafrechtlich verfolgt und blieb unaufgeklärt
  • 1884 erschoss er seinen Couseng mit der Schrotflinte, als dieser auf der Veranda der Farm schlief. Jim Miller wurde zunächst wegen Mordes festgenommen, aber kam dann wegen einer Art Verfahrensfehler vor Gericht überraschend frei

Marshall in Peco:

  • in den nächsten Jahren arbeite er als Sheriff und Marshall in zwei kleinen Städten in Texas, an der Grenze zu Mexiko. Seine Spezialität war es Mexikaner „auf der Flucht“ zu erschiessen
  • In Peco galt Jim Miller als frommer Methodist: Er fluchte, rauch und trank nicht. Bei noch so heissen Wetter, trug er stets einen langen schwarzen Gehrock
  • Er zerstritt sich mit Frazier, dem Sheriff von Peco (Miller arbeitete dort als Marshal). Bei zwei Gelegenheiten lauerte der Sheriff Miller auf feuerte sämtliche Kugeln seines Revolvers auf ihn. Beide mal überlebte Miller dank einer langen Metallplatte, die er auf Brusthöhe unter seinem Gehrock trug. Frazier kam schließlich vor Gericht. Die Jury sprach ihn frei, weil sie sich nicht einig wurden. 2 Jahre später im Jahr 1896 traf Miller wieder auf seinen damaligen Widersacher, als dieser Karten im Saloon des winzigen Prärie-Städtchens Toyah spielte. Mit seiner Lieblingswaffe, der Shot-Gun, entfernte Miller große Teile von Fraziers Kopf. Miller kam vor Gericht, wurde aber freigesprochen.

Auftragskiller:

  • Die Millers zogen in die Nähe von Fort Worth, an der mexikansichen Grenze, wo Millers Frau Sallie ein Boarding House eröffnete. Jim trug aber auch zum Haushalteinskommen bei, indem er offen als Auftragskiller annnocierte
  • In den nächsten Jahren erschoss er fünf Männer und erhielt dafür jeweils ein Blutgeld zwischen 150$ und 500$. 1906 erhielt er eine Bezahlung von 2000$ für den Mord an einem Lawmen des Bureau of Indian Affairs. Miller erschoss diesen aus nächster Nähe in dessen Haus vor den Augen der Frau und der Kinder.
  • Für einige dieser Verbrechen kam Miller vor Gericht, aber er konnte sich immer herausreden und wurde aus heute schwer nachvollziehbaren Gründen freigesprochen

die letzte Tat: Für die Bezahlung von 1700$ erschossen Miller und drei Companeros im Februar 1909 einen Rancher in Oklahoma. Die Tat wurde beobachtet, sie wurden geschnappt und kamen vor Gericht, aber wieder deutete sich ein Freispruch an. Die Bürger hatten nun genug von ihrer „Kuscheljustiz“. In einem Akt von Selbstjustiz stürmten sie das Gefängnis und erhängten die 4 Killer in einem Pferdestall unweit des Gerichtsgebäudes. Im Gegensatz zu den anderen soll Miller nicht um sein Leben gebettelt haben. Seiner letzter Wunsch war, dass er seinen schwarzen Hut auflassen durfte. Dieser Wunsch wurde ihm gewährt.

8. Clay Allison – der Revolverheld mit dem Klumpfuss

Clay Allison war eine angenehme, hochgewachsene Erscheinung mit exzellenten Manieren und sehr schnell mit dem Revolver – nur ein angeborener Klumpfuss trübte das Gesamtbild.

Bürgerkrieg: Der am 2. September 1840 als fünfter von 9 Geschwister auf der Ranch seiner Eltern in Tennessee geborene Robert „Clay“ Allision kämpfte seit Beginn des Sezessionskrieges im Jahr 1861 auf den Seiten der Konföderierten. Trotz seines Klumpfusses soll er ein mutiger Kämpfer gewesen sein.

erfolgreicher Rancher: Nach dem Bürgerkrieg zogen die Allisons gen Westen (nach einer Version wollte zuvor ein Corporal der Kavallerie die Farm der Familie für sich beanspruchen. Bei dem folgenden Handgemenge schmiss dieser einer Vase der geliebten Mutter um, worauf Clay ihn erschoss). Nach einigen Jahren als Cowboy führte Clay Allison ab 1870 eine eigene erfolgreiche Ranch.

Clay Allison verübte einige „Heldentaten“, die seinen Ruf als Revolverheld des Wilden Westens festigten

  • 1870 holte er mit einem Mob eines des Mordes beschuldigten Mann aus dem Gefängnis von Elizabethtown und enthauptete ihn. Den Kopf des Mannes stellte er im Saloon aus
  • 1875 kam es zu einem Duell am Tisch eines Public Houses, der ein wenig an die berühmte Stelle in Star Wars erinnert. Sein Gegenüber, ebenfalls ein bekannter Revolverheld zog unter dem Tisch seine Waffe und wollte Clay erschiessen, allerdings blieb er mit der Trommel an der Tischkante hängen und die Kugel ging in den Tisch. Clay Allision zog blitzschnell seinen eigenen Revolver und tötete den Mann mit einem Schuss in die Stirn
  • Im selben Jahr missglückte der Versuch eine Maultierherde der Armee zu entführen. Bei der hektischen Flucht, schoss sich Clay versehentlich selbst in den Klumpfuss, was dessen Zustand nicht verbesserte
  • Ein Jahr später benahmen sich Clay Allison und sein Bruder bei einem Saufgelage in der „Olympic Dance Hall“ in Las Animas daneben, sie pöbelten die anderen Gäste an und Clay trat den Tanzenden mit seinem Klumpfuss auf die Füsse. Der Sheriff mit zwei Deputies rückte heran, sie eröffneten umgehend das Feuer auf die Allison-Brüder. Clays Bruder wurde verwundet, aber nicht tödlich. Clay Allison erschoss daraufhin den Sheriff, die Deputys flüchteten. Der Gunslinger kam zunächst in Haft, wurde aber freigesprochen („Selbstverteidigung“)

Das Ende: Sein Tod war für einen Revolverhelden unspektakulär: 1887 kam er bei einem Verkehrsunfall (überfahren von einer Kutsche) ums Leben

7. Die bekannteste weibliche Westernheldin

Jugend: Die hübsche Pearl Hart, geboren 1872 in Lindsay (Kanada), besuchte eine Schule für Töchter des gehobenen Bürgertum. Doch das wurde ihr zu langweilig und mit 17 Jahren flüchtete sie mit einem Glücksspieler.

Outlaw: Wegen “ Fällen von häuslicher Gewalt“ trennte sich Pearl von dem Spieler und tat sich in Arizona mit einem erfolglosen Goldgräber namens Joe Boot zusammen. Sie entwickelten eine Masche um an Geld zu kommen: Die reizende Pearl lockte Männer mit dem Versprechen auf ein sexuelles Abenteuer in ein Hinterzimmer und ihr Partner schlug diese von hinten nieder und raubte sie aus. Doch das war nicht sehr lukrativ und zudem gefährlich. Daher planten sie den grossen Coup, der Pearl Hart zur bekanntesten weiblichen Westernheldin aller Zeiten machen sollte.

Überfall auf die Postkutsche: Joe Boot hielt die Tür auf und Pearl mit gezogener Waffe erleichtert die Fahrgäste um ingesamt 430$. Nicht nur, dass bei diesem Überfall kein Schuss fiel, sondern Pearl beliess jedem Überfallopfer noch etwas Geld für Essen und eine Übernachtung im Hotel. Eine Version der Geschichte geht so: Die Fahrgäste waren entzückt von so einer hübschen Banditin mit der fescher Kurzhaarfrisur und gaben ihr das Geld bereitwillig (Quelle:)

Das berühmte Zitat: Auf der Flucht verirrte sich das kriminelle Paar zunächst in den Bergen, bevor sie vom lokalen Sheriff und seiner Gang geschnappt wurden. Als Pearl beim Gerichtsverfahren im Oktober 1899 zunächst von einer ihr begeisterten Jury freigesprochen wurde, wurde die Jury kurzerhand ausgewechselt. Schlussendlich wurde sie zu 5 Jahren Haft (ihr Partner in Crime erhielt übrigens 30 Jahre) im Yuma Territorial Prison verurteilt. Da nützte auch ihr berühmtes Zitat nichts, welches sie zu einer feministischsten Ikone machte: „I shall not consent to be tried under a law in which my sex had no voice in making.“

Weiteres Leben: Schon nach 18 Monaten wurde sie vorzeitg entlassen. Vielleicht lag es daran, dass sich wirklich niemand und ganz besonders der Sheriff nicht erklären konnte, wie sie in iher Einzelzelle schwanger werden konnte (Quelle:)

6. The Sundance Kid AKA Henry Longabaugh

The Sundance Kid kann als der Gentleman des wilden Westen beschrieben werden. Denn obwohl sein Name gefürchtet war, er mit seiner Gang „The Wild Bunch“ reiche Beute bei legendären Überfällen auf Züge und Banken machte, hat er angeblich während seiner gesamten kriminellen Karriere keinen einzigen Mann erschossen.

Jugend:

  • 1883, mit 15 verliess er sein Heimatdorf in Pennsylvania und rollte in einem Treck gen Westen
  • Mit 20 sass er eine 18-monatige Gefängnisstrafe ab, da er ertappt wurde, wie er in Sundance im heutigen Wyoming ein Pferd und eine Waffe stahl. Fortan an wurde er Sundance Kid genannt

The Wild Bunch: Wieder in Freiheit versuchte es das Sundance Kid zunächst mit harter und ehrlicher Arbeit als Cowvoy auf einer grossen Ranch in Kanada. Aber das Crime Life war spannender und vor allem lukrativer. Also trat er der berüchtigten „The Wild Bunch“ bei. Der erste grosse nächtliche Überfall im Juni 1898 auf einen Zug der Union Pacific brachte gleich eine Beute von 60.000$ (entspricht heutigen 1,8 Millionen $) Die Gangster trugen dabei Masken, die sie aus den Servietten eines Harvey House Restaurants gebastelt hatten. Die nächsten Zugüberfälle 1899 im heutigen New Mexiko und 1900 in Wyoming ließen nicht lange auf sich warten. Bei einem spektakulären Überfall auf die First National Bank in der Westernstadt Winnemucca gelang der Bande die Flucht mit $32,640. So wurde „The Wild Bunch“ bald in der ganzen Nation bekannt und besonders die beiden Leader The Sundance Kid und Butch Cassidy wurden zu berühmt-berüchtigten Westernhelden.

Das Ende vom Sundance Kid: Bald hingen hingen in jeder Kleinstadt die „Wanted Dead or Alive“-Poster aus. Zudem beauftragten die Eisenbahngesellschaften die berüchtigte „Detektivagentur Pinkerton“, die Jagd auf sie machte. Das Sundance Kid mit Freundin Etta Plata sowie Butch Cassidy flüchteten mit einem Dampfer von New York auf eine Ranch an der Südspitze Südamerikas. In ihrer Heimat wurden währenddessen die anderen Bandenmitglieder nach und nach erschossen oder wanderten für lange Zeit hinter schwedischen Gardinen. 1908 erwischte es das Sundance Kid und Kumpel Butch: Bei einer wilden Schießerei mit der bolivianischen Kavallerie in der Bergarbeitersiedlung San Vincent kamen beide ums Leben, vermutlich nachdem sie einen Kurier mit den Lohnzahlungen für die Minenarbeiter überfallen hatten.

Ihr Schicksal wurde in Zwei Banditen (Originaltitel: Butch Cassidy and the Sundance Kid) verfilmt.

5. Buffallo Bill

Buffallo Bill vollbrachte durchaus einige „Heldentaten“ im Wilden Westen und erarbeitete sich seinen Ruf als kleiner Westernheld, aber richtig bekannt besonders in Europa und Deutschland wurde er durch seine Wild-West-Shows.

Buffalo Bill gilt als einer der ersten amerikanischen Show-Man, ein Berufszweig, der sich heute in den USA grosser Beliebtheit erfreut.

Buffalos Bills früheres Westernleben:

  • William Frederick „Buffalo Bill“ Cody wurde am 26. Februar 1846 auf einer Farm nahe Fort Leavenworth in Kansas geboren und wuchs dort mit 4 Geschwistern auf. Sein Vater starb sehr früh
  • bereits mit 11 arbeitete der schnell erwachsen gewordene Bill als Reiter für den „Pony Express“ (der Post des Wilden Westens)
  • ab 15 kämpfte er als Soldat der Union im amerikanischen Bürgerkrieg
  • Nach dem Krieg diente er der US Kavallerie weiterhin als Scout und erhielt die Medal of Honor für einen Einsatz während der Indianerkriege
  • 1876 skalpierte er den Indianerhäuptling Yellow Hand (in späteren Jahren distanzierte er sich von dieser Tat und beteuerte, dass es sein einziger Skalp geblieben war)
  • zusätzlich zu seinem Armee-Job versorgte er die Arbeiter der Kansas Pacific Railroad mit den Fleisch der Bisons (Buffalos). Er schoss laut Eigenaussage 4282 Bisons in nur 18 Monaten. Damals galt das als Heldentat, heute sieht man sowas kritisch. Jedenfalls erhielt er so seinen Spitznamen Buffalo Bill

Leben als Showman und Westerndarsteller:

  • durch die intensive Berichterstattung der Ostküsten-Zeitungen über die faszinierenden Taten der Western- und Revolerhelden schwappte der Mythos „Wilder Westen“ nach Europa und Deutschland rüber. Der charmante und schauspielerisch begabte Bill machte sich diese Tatsache zunutze und stellte 1883 eine eigene Western-Show auf die Beine
  • die Show war aufwendig inszeniert und diente späteren Western-Filmen als Vorbild: es wurden Pferderennen und -Paraden gezeigt mit Cowboys, Indianern und der Kavallerie, alle in ihrer Uniform bzw Bekleidung. Die Zuschauer sahen Schießwettbewerbe und Cowboys, die ihre Kunstfertigkeit mit dem Lasso zeigten
  • Besonders erfolgreich war Buffallo Bill mit seiner Western-Show in Europa. Er wurde vom Papst, der englischen Königin und dem deutschen Kaiser empfangen. In Deutschland gab es eine Reihe von Aufführungen in Braunschweig, Bremen, Trier und Karlsruhe mit fünfstelligen Zuschauerzahlen.

Tod: Buffalo Bill starb 1917 im Alter von 1970, er wurde begraben am Fusse der Rocky Mountains.

4. James Butler “Wild Bill” Hickok

Einer der bekanntesten Westernhelden und Volkshelden der USA, der mit seinem kauzigen Aussehen aus einem Karl May-Roman stammen könnte. Aber man sollte sich nicht täuschen lassen: Wild Bill hatte im Wilden Westen einen legendären Ruf für seine Schiesskünste.

Die Karriere des Wild Bill:

  • James Butler wurde im Jahr 1837 nahe des Michigansees auf einer Farm geboren
  • Mit circa 20 arbeitete er als Postkutscher und Wagenmeister auf dem Santa Fe Trail und dem Oreon Trail, den bekannten Routen für die Planwagen nach Westen und Süden
  • Im amerikanischen Bürgerkrieg kämpfte er auf Seiten der Union, zunächst in einer Guerilla-Einheit, dann diente er in den regulären Brigaden als Wagenmeister und Militärpolizist.
  • Nach dem Krieg verdiente er sich seine Dollars als professioneller Glücksspieler und als „herumreisender“ Sheriff in Kansas und Nebraska. Diese Kombination klingt ungewöhnlich, aber im Welten Westen ging es oft nur darum, sich für die nächsten Monate über Wasser zu halten, egal wie. Auf einen roten Faden im Lebenslauf wurde keinen Wert gelegt

Die Schießereien und Duelle: Wild Bill ging siegreich aus diversen Schießereien hervor. Die Zahl der Männer die er erschossen hatte, liegt je nach Quelle zwischen 6 und 7 und einer mittleren zweistelligen Zahl.

  • auf der Santa Fe Line blockierte ein gigantischer Schwarzbär mit seinen zwei Jungen den Weg. Wild Bill schlich sich heran und schoss ihm in den Kopf, davon unbeeindruckt stürmte der Bär heran, auch ein weiterer Treffer konnte ihn nicht aufhalten. Der Westernheld erledigte den Bären dann mit dem Jagdmesser im Zweikampf. Hickock brach sich dabei mehrere Rippen und einen Arm.
  • Quick Draw Duell in Springfield: Ein Glücksspieler namens Tutt fühlte sich von Bill beim Pokern über den Tisch gezogen. Die Situation eskalierte unter gegenseitigen Beleidigungen und am frühen Morgen des 21. Julis 1865 standen sich Hickok und der Spieler auf dem Marktplatz von Springfield/Missouri in seitlicher Körperhaltung gegenüber, umringt von Schaulustigen. Beide fixierten sich gegenseitig, die Hand, an der Pistole im Halfter. Keiner wollte sterben und keiner wollte für Jahre in den Knast wegen Mordes. Dann ein Zucken in der Hand des anderen Spielers, wie auf ein Kommando reißen beide ihre Waffen hoch und schiessen. Die Kugel von Tutt verfehlt den Westernhelden knapp, aber Bills Kugel durchschlägt den linken Brustkorb seines Gegners. Dieser bricht mit seinem letzten Satz: „Leute, ich wurde getötet“ auf der Strasse zusammen. Tatsächlich kommt es dann zu einer Anklage wegen Totschlags gegen Hickok, aber der Richter spricht ihn frei, da es sich um einen „fairen Kampf“ handelte.
  • Ab August 1871 diente Hickok in dem Westernstädtchen Abilene als Marshal. Dort machte er sich den Saaloonbesiztzer Phil Coe zum Todfeind, als er ihn aufforderte den riesigen Penis, den dieser als Werbeaktion auf seinen Saloon gepinselt hatte, zu entfernen. Wutenbrannt schoss der Saloonbesitzer in aller Öffentlichkeit zweimal in die Luft und richtete dann die Waffe auf Hickok. Dieser fackelte nicht lange und erschoss ihn. Aus den Augenwinkeln vermeinte der berühmte Revolverheld nun eine Bewegung zu erkennen und gab in einer Reflexhandlung noch zwei weitere Schüsse ab. Leider erwischte er damit den Deputy tödlich, der ihm zu Hilfe eilen wollte. Nach diesem Zwischenfall war Hickok seinen Posten als Marschall auch wieder los. Der Tod seines Deputys hing ihm zeit seines Lebens nach

Dead Man’s Hand: Beim letzten Pokerspiel seines Lebens am 1. August 1867 im Saloon von Deadwood näherte sich unbemerkt von Hickock ein Mann namens McCall und schoss den damals schon bekannten Westernhelden aus nächster Entfernung in den Hinterkopf, dieser war sofort tot. Anscheinend war McCall sauer, da er am Vortag ein Spiel gegen Hickok verloren hatte. Das Blatt, welches einer der bekanntesten Revolverhelden des Wilden Westens bei seinem Tod in der Hand hatte, bestand aus zwei schwarzen Paar Assen und Achten. Diese Kombination ist bis heute bekannt unter den Namen „Dead Man’s Hand“

3. Billy the Kid

Unbestritten einer der bekanntesten und gefürchtetsten Revolverhelden hatte Billy the Kid bei seinen Feinden ein Image als eiskalter Killer, aber Freunde und Bekannte attestierten ihm einen feinen Sinn für Humor und Treue.

Jugend: Nach dem frühen Tod seines Vaters zog die Mutter mit Billy und seinen Bruder aus New York City nach Kansas in den Wilden Westen, um sich ein neues Leben aufzubauen. Stattdessen starb sie an Tuberkolose als Billy erst 14 Jahre alt war. Er geriet auf die schiefe Bahn, klaute Lebensmittel, Waffen und Kleider und überfiel mit seinem Kumpel eine chinesische Wäscherei. Billy wurde verhaftet, entkam aber 2 Tage später und flüchtete nach Arizona.

Der erste Tote: Billy arbeitete dort auf einer Ranch nahe dem Armee-Fort Camp Grant. Sein mageres Gehalt besserte er sich etwas auf, in dem er mit einem Komplizen die Pferde der Soldaten stahl. Dieses beschauliche Leben nahm ein Ende, als er in einem Saloon mit einem Schmied der Armee in Streit geriet. Am Ende lag der Schmied erschossen auf den Holzdielen. Ob der Schuss aus dem Revolver sich während des Gerangels löste oder ob Billy den Schmied kaltblütig erschoss, ist unklar. Jedenfalls nahm der Sheriff ihn fest, aber Billy gelang die Flucht aus seiner Zelle und mit einem gestohlenen Pferd ritt er in das Gebiet des heutigen Staates New Mexicos. Dort, in der Nähe der Western-Stadt Lincoln fand er Arbeit auf der Ranch des Grossgrundbesitzers John Henry Tunstall und wurde zu seiner rechten Hand. Hier setze sich ein Ereignis in Gang, welches Billy the Kid zu einem der berühmtesten Westernhelden machen sollte.

Der Lincoln County Krieg: Am Anfang stand eine Forderung über 8000$ von drei ehrenwerten Geschäftsleuten aus Lincoln gegenüber dem Rancher Thunstall, auf dessen Gehöft Billy arbeitete. Was in zivilisierten Landstrichen ein Fall für die Gerichte wäre, eskalierte in der gesetzlosen und schießwütigen Atmosphäre des Wilden Westens zu einem regelrechten Kleinkrieg mit Dutzenden Toten zwischen den Unterstützer des Ranchers Thunstalls (der gleich zu Beginn der Streitigkeiten von der Gang des Sheriffs von Lincoln erschossen wurde) und den Anhängern der drei Geschäftsleuten. Auf den Höhepunkt dieser Auseinandersetzung rückte Billy the Kid mit seiner Bande The Regulators, 50 bis 60 schwerbewaffnete Männer, in die Kleinstadt Lincoln ein und sie besetzten dort „strategisch wichtige Positionen“ wie das Dach des Saloons und das Hotel. Die Verteidiger der Stadt versuchten mit Scharfschützen sie wegzuschießen, erlitten dabei allerdings eigene Verluste. Schließlich rückte die US-Kavallerie mit schwerer Artillerie in Form von Kanonen aus dem nahegelegten Fort Stanton heran und konnte die Stadt zurückerobern. Viele der Regulators wurden im Verlaufe der Gefechte getötet, aber Billy gelang die Flucht.

Billys letzte Flucht: Der neuernannte Sherif von Lincoln, Pat Garett, ebenfalls ein bekannter Westernheld jagte den flüchtige Billy, auf den der Gouverneur ein Kopfgeld von 500$ ausgesetzt hatte. Der Sheriff setzte den berüchtigten Outlaw schließlich am 13. Dezember 1880 an den Stinking Springs (einer Farm) fest. Der Gerichtsverhandlung in dem Städtchen Messila wohnten Zeitungsreporter aus der ganzen USA bei, denn durch die Schlacht um Lincoln war The Kid zu einer nationalen Berühmtheit geworden. Auf den Urteilsspruch des Richters „Du wirst hängen und dann bist du dead, dead, dead“ soll The Kid mit :“ you can go to hell, hell, hell“ geantwortet haben. Aber dazu kam es nicht, denn wieder konnte Billy aus seiner Zelle flüchten (und erschoss dabei 2 Wachen).

Der Tod des Kids Rund ein halbes Jahr später im Sommer 1881 stöberte ihn Pat Garett in der Nähe von Fort Sumner auf und erschoss den unbewaffneten Billy hinterrücks. Billy war erst 21 Jahre alt. Da einige Stimmen laut wurden, die Garett unehrenhaftes Verhalten vorwarfen (da er den unbewaffneten Billy aus dem Hinterhalt erschossen hatte), schrieb dieser ein Buch mit dem Titel: „The Authentic Life of Billy, The Kid„. In diesem Buch stellte sich naturgemäss der Sheriff selbst als tapferen Westernhelden und Billy als abgrundtief bösen Schurken dar.

2. der bekannteste „gute“ Westernheld

Der bekannteste Westernheld, der (meistens) auf Seite des Gesetzes stand, war Wyatt Erp. Zudem war er sehr fotogen und verstand es seine Pomade wirkungsvoll einzusetzen.

Die Karriere des Westernhelden:

  • Wyatt Erp arbeitete ab 1870 in den Städten Lamar, Wichita, Dodge City und Tombstone als Sheriff oder Deputy
  • Meistens verlor er seine Posten schnell wieder. Gründe: Schlägerei mit seinen Vorgesetzten, kleinere kriminelle Vergehen wie Pferdediebstahl, Veruntreuung von Bussgeldern, Fälschung von Dokumenten, Aufenthalt in einem Bordell etc.
  • Zwischen seinen Tätigkeiten als Gesetzeshüter, nahm er alle mögliche Tätigkeit an, um sich über Wasser zu halten: Postkutschenfahrer, Büffeljäger, Glückspieler, Türsteher und Ringrichter.
  • Immer wieder geriet er im Laufe in brenzlige Situationen mit Outlaws und rauflustigen Cowboys, die er oft nur dank seines Revolvers, seiner eisernen Nerven und nicht zuletzt dank seiner Freunde wie Doc Holliday (auch ein bekannter Westernheld) und seiner Brüder lebend überstand.

Schiesserei am O.K. Corral: In seiner letzten Station als Lawman in Tombstone eskalierte die Lage. Wyatt Earp, zwei seiner Brüder und Kumpel Doc Holliday hatten sich in einer ziemlichen Vetternwirtschaft gegenseitig als Deputys eingesetzt. Sie gerieten mit den Clanton-Brüdern und den McLaurys aneinander (zwei in Tombstone ansässige Clans, die sich selbst als Cowboys bezeichneten, aber von vielen Stadtbewohnern eher als Viehdiebe und Banditen angesehen wurde) Ein sich nach und aufschaukelnder Streit führte dann am frühen Nachmittag des 26. Oktober 1881 zur Schiesserei am Mietstall (Corral) Es standen sich gegenüber die drei Earp Brüder und der Doc auf der einen Seite und je zwei Clanton-Brüder und zwei McLaury-Brüder auf der anderen Seite. Bamm, bamm – alle feuerten aus vollen Rohren. In nur 30 Sekunden wurden schätzungsweise 30 Kugel abgegeben. Am Ende aber lagen die McLaury-Bruder und ein Clanton-Bruder tot im Schlamm. Der übrig gebliebene Clanton-Bruder konnte verletzt fliehen.

Die Vendetta: Rund ein halbes Jahr später wurde ein Earp-Bruder beim Billiardspielen im Saaloon durch das offene Fenster erschossen, vermutlich ein Racheakt für die Schiesserei am OK Corral. Wyatt Earp und seine Gang schwangen sich auf ihre Pferde und erschossen in den nächsten Tagen drei Outlaws, die mehr oder weniger an dem Mord an seinen Bruder in Verbindung standen.

Nach diesem Ereignis allerdings musste Wyatt Earp seine Karriere als Sheriff endgültig an den Nagel hängen. und verdienste sich seinen Lebensunterhalt fortan als Betreiber von Saalon und Glückspielshäusern und Veranstalter von Boxkämpfen.

1. der berühmteste Revolverheld des Wilden Westens

Jugend: Jesse James wuchs zusammen mit seinen Geschwistern in den Wirren des amerikanischen Bürgerkrieges auf einer kleinen Farm in Missouri auf. Schon mit 16 tat er es seinem großen Bruder Frank gleich und schloss sich einer konföderierten Guerilla-Truppe unter dem Kommando des berüchtigten „Bloody Billy“ an. Nahe der Kleinstadt Centralia stoppte und stürmte die Truppe einen Zug und erschossen 23 Soldaten der Union, die von einer siegreichen Schlacht gegen die Konföderation nach Hause fuhren. Die übrigen Fahrgäste blieben immerhin am Leben, wurden aber ausgeraubt. Anschließend wurde der Zug sowie der Bahnhof in Brand gesetzt.

Crime Life: Nach dem Ende des Bürgerkriegs 1865 hatten die Kämpfer der Konföderation nicht viel zu lachen und zusammen mit anderen kampferprobten Kameraden ging Jesse James und sein Bruder in den Untergrund. 1867 zeichneten sie für den ersten Banküberfall in den USA nach dem Bürgerkrieg verantwortlich. Es folgten weitere Banküberfälle. Wegen der grösseren Verdienstmöglichkeiten verlegte die Gang sich dann auf Zugüberfälle, teilweise spektakulär: 1873 brachten sie einen Zug der Rock-Line zum Entgleisen, plünderten die Fahrgäste und brachen den Safe auf.

der bekannteste Westernheld: Schon zu Lebzeiten war Jesse james eine Legende. Das lag auch an den besondereren Umständen: Die ehemaligen Anhänger der Konfördierten hassten die Regierung und die Behörde, die nun von den Unionisten gebildet wurde. Jede großangelegte Aktion der Gang um Jesse James wurde daher als weiterer Schlag gegen die sowieso schon schwache Autorität des Staates gefeiert. Jesse James gilt als die amerikanische Version von Robin Hood. Er nahm es von den Reichen (Banken , Zuggesellschaften) und gab es den Armen (sich selbst)

der Verrat: Die Bande um Jesse James geriet immer wieder in blutige Feuergefechte und wurde stark dezimiert (nicht gegen die Polizei, sondern gegen die von den Zuggesellschaften beauftragte „Detektivagentur Pinkerton“ sowie gegen bewaffnete Bürger, die ihre Bank gegen den Überfall verteidigten). Jesse James zog sich mit seiner Frau Zerelda und den Kindern in sein Haus in Saint Joseph/Missouri zurück. Am 3. April 1882 wurde er dort hinterrücks, beim Staub wischen, erschossen. Die Täter waren ein ehemaliges Mitglied seiner Bande und dessen Bruder. Motiviert waren sie durch das hohe Kopfgeld von 10.000 $ (Dead or Alive), welches die Eisenbahngesellschaft ausgesetzt hatte. Von dem Kopfgeld hatten sie Täter allerdings nicht viel, ein Grossteil blieb in den klebrigen Fingern des Sheriff-Büros hängen, zudem begang der eine Bruder nach der Tat Selbstmord, der andere wurde in einem Bierzelt erschossen.

bekanntes Zitat: seine geliebte Mutter trauerte um ihn mit den Worten: „In Loving Memory of my Beloved Son, Murdered by a Traitor and Coward Whose Name is not Worthy to Appear Here.“ Bis zum heutigen Tag gilt Jesse James in den USA als grösste Legende des Wilden Westen (zumindest bei den „Südstaatlern“), dessen Schicksal in unzähligen Filmen und Songs zelebriert wird, während der Todesschütze, der ihn umbrachte, als Inbegriff des „hinterhältigen Verräters“ gilt.

Der Wilde Westen

Zuerst pfiffen ihnen die blauen Bohnen um die Ohren und am Abend gab es am Lagerfeuer rote Bohnen aus der Dose. Die harten Männer des wilden Westens liessen es ordentlich knattern.

Fern ab von jeder Lagerfeuerromantik war der der Wilde Westen ein Ort und eine Zeit. Alles das Land was westlich des Mississippi lag galt im 19. Jahrhundert als der „Wilde Westen“. Diese riesige Landfläche (30 mal so groß wie Deutschland) war – abgesehen von ein paar Indianern – fast unberührt und gehörte offiziell noch gar nicht zu den USA.

Aus der bereits dicht besiedelten und überteuerten Ostküste strömten angehende Farmer in den Westen um sich für eine Handvoll Dollar riesige Landfläche zu sichern und sich eine neue Existenz aufzubauen. Ebenso bot der Wilde Westen Trappern lukrative Verdienstmöglichkeiten und Freiheit von den bürgerlichen Zwängen. Ab 1850 wurden Goldnuggets im heutigen Kalifornien, Colorado und South Dakota entdeckt, die man direkt vom Boden auflesen konnte. Im anschließenden Gold Rush strömten Glücksritter aus der ganzen Welt in diese Regionen. Die Kleinstadt San Francisco, die zuvor 1000 Einwohnern hatte und aus ein paar Bretterbuden bestand explodierte innerhalb kurzer Zeit auf die 25-fache Größe.

Allerdings zog der Wilde Westen wegen der guten Versteckmöglichkeiten bald Banditen und Outlaws aller Couleur an. Da waren zum einen versprengte Soldaten aus dem Bürgerkrieg – sie hatten nicht mehr ins Zivilleben zurückgefunden, aber waren vorzüglich bewaffnet und sie verstanden mit ihren Waffen umzugehen. Bald kamen dann noch ehemalige Cowboys hinzu, sie waren durch den technischen Fortschritt – Maschendrahtzaun und Viehtransporte durch die Eisenbahn – arbeitslos geworden.

Die Lage bessert sich, als die Gleise der Eisenbahn erbarmungslos in den Westen getrieben wurde. Die Frontier Cities an den Main Lines, die zuvor aus einer schlammigen Hauptrasse und ein paar zusammengenagelten Häusern, Bars und Läden blühten zu Metropolen auf und die Zivilisation hielt Einzug.

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