Die Top 10 der schlechtesten US-Präsidenten aller Zeiten

Kann man überhaupt messen, wie schlecht ein Präsident war? Yes we can. Bzw der Amerikaner can. Denn in den USA sehr beliebt sind sogenannte „presidential rankings“. Dort werden die Präsidenten in eine Rangliste gesetzt, je nachdem wie gut oder schlecht sie regiert haben und welche Qualitäten sie hatten. Für diese Top 10 Liste der schlechtesten Präsidenten wurde die aktuelle Studie des Siena College Research Institute von 2010 als Ausgangspunkt genommen. Über 200 Wissenschaftler und Forscher untersuchten für diese Studie sämtliche Präsidenten der USA. Um eine Rangliste zu erstellen, bewerteten sie 6 persönliche Attribute wie Integrität und Intelligenz und 5 Fähigkeiten wie Kompromissfähigkeit, Redegewandtheit etc. Zusätzlich analysierten sie noch die Stärke und Schwäche der US-Präsidenten auf 8 Feldern der Politik wie Wirtschaftspolitik und Außenpolitik. Mithilfe dieser Daten wurde dann schlussendlich eine wissenschaftlich fundierte Rangliste der Präsidenten gefertigt, die auch Topmania für die Top 10 der schlechtesten Präsidenten der USA benutzt.

 

Benjamin Harrison – auf den 10. Platz der schlechtesten Präsidenten

schwart-weiss Porträt Harrison

der 23. US-Präsident Benjamin Harrison

Nr. 23

Partei: Republikaner

Amtszeit: 4. März 1889-4. März 1893

First Lady: seine Frau Caroline Lavinia Scott Harrison

Kinder: 1 Tochter und ein Sohn aus seiner ersten Ehe mit Carolina und 1 Tocher aus seiner zweiten Ehe mit der Nichte seiner Frau

Spitzname: Little Ben (aufgrund seiner Körpergrösse von 1,68 Meter)

Besonderheiten:

  • er war bis heute der letzte Präsident mit Vollbart
  • sein Grossvater William Henry Harrison war ebenfalls Präsident, und auch dieser hat es in die Top 10 der schlechtesten Präsidenten „geschafft“

Was lief so schlecht während seiner Amtszeit: durch hohe Zölle und Steuern erreichte der Staat ein Rekordüberschuss, das missfiel vielen Amerikanern, daher wählten sie Harrison ab.

Richtige Katastrophen gab es eigentlich keine in seiner Amtszeit, er rutschte in die Top 10 der schlechtesten Präsidenten da er in der Siena-Studie in vielen Einzelwerten schlecht abgeschnitten hat.

 

William Henry Harrison – der 9. schlechteste US-Präsident aller Zeiten

Portät

der 9. US-Präsident William Henry Harrison

 

Nr. 9

Partei: Whig

Amtszeit: 4. März 1841 bis 4. April 1841

First Lady: seine Enkeltochter Jane Irwin Harrison. Seine Frau Anna Harrison wollte wegen einer Krankheit später nachkommen, aber das erübrigte sich.

Kinder: 6 Söhne und 4 Töchter mit seiner Frau

Besonderheit: er hielt die längste Antrittsrede aller Präsidenten und das unter freien Himmel bei einsetzendem Eisregen. Er tat dies auch um zu beweisen, dass er trotz seines Alters von 68 Jahren noch fit war (ältester Präsident bei Antritt nach Reagan und Trump)

Was lief so schlecht während seiner Amtszeit: Wenige Tage nach seinem Antritt erkrankte er an einer Lungenentzündung, von der er sich nicht mehr erholte. Am 4. April 1841 verstarb er daran, trotz aller Bemühen der Ärzte. Mit 30 Tagen, 12 Stunden und 30 Minuten hatte er die kürzeste Amtszeit aller Präsidenten.

In seiner kurzen Amtszeit konnte er natürlich keine politischen Akzente setzen. Das ist auch der Hauptgrund, warum er in der Siena-Studie auf den 9. Platz der schlechtesten US-Presidenten aller Zeiten kam.

 

Herbert Hoover – der 8. schlechteste Präsident der USA

Portrait

der 31. US-Präsident Herbert Hoover

Nr. 31

Partei: Republikaner

Amtszeit: 4. März 1929 – 4. März 1933

First Lady: seine Ehefrau Lou Henry

Kinder: 2 Söhne

bestes Zitat: If a man has not made a million dollars by the time he is forty, he is not worth much. (Ein Mann, der bis Vierzig keine Million verdient hat, ist nichts wert)

Was lief so schlecht während seiner Amtszeit: In seine Amtszeit fiel der Börsencrash von 1929 mit der anschließenden schweren Wirtschaftskrise (Great Depression). Viele Amerikaner stürzten ins Elend oder litten sogar Hunger. Hoover fand keine Rezepte dagegen, auch war er der Meinung, dass die Politik sich nicht in die Wirtschaft einmischen sollte. Er konnte sich nicht mal zu einem Ernährungsprogramm aufraffen, um wenigstens die schlimmsten Folgen der Krise abzufedern. Darüber hinaus galt er als kühler Technokrat, der nicht die richtigen Worte in dieser schlimmen Lage für die Farmer und Arbeiter fand.

Auch die Experten der Siena-Studie bewerteten Herbert Hoover auf vielen Feldern sehr schlecht und setzten ihn auf den 8. Platz der schlechtesten US-Präsidenten aller Zeiten.

 

John Tyler – der 7. schlimmste Präsident

eingraviertes Portrait

der 10. US-Präsident John Tyler

Nr. 10

Partei: keine

Amtszeit: 4. April 1841 bis 4. März 1845

First Ladies: Letitia Christian Tyler und Julia Gardiner (seine erste Frau Letitia starb während der Amtszeit)

Kinder:  15 Kinder aus beiden Ehen (Rekord!)

Besonderheiten: Tyler war der erste US-Präsident, der nicht gewählt wurde, sondern das Amt von seinem Vorgänger William Henry Harrison übernahm, weil dieser vorzeitig verstarb.

grösster Skandal: Es gab immer wieder Gerüchte, dass er weitere Kinder mit schwarzen Sklavinnen hatte und die Kinder dann auch noch verkaufte. Viele afro-amerikanische Familien in den USA berufen sich heute auf eine Abstammung vom 10. US-Präsidenten.

Was lief so schlecht während seiner Amtszeit: er wurde kurz nach Amtsantritt von seiner eigenen Partei ausgeschlossen, allgemein wurde er nicht ernst genommen, viele bezweifelten sogar ob seine Präsidentschaft überhaupt rechtmäßig war ( da er „Nachrücker“ war und nicht gewählt wurde). Aus diesen Gründen konnte er politisch kaum etwas erreichen.

letzten Worte: I am going. Perhaps it is best. ( Ich gehe jetzt. Vielleicht ist es das Beste)

 

Millard Fillmore – der 6. schlechteste Präsident der USA

Portrait

der 13. US-Präsident

Nr. 13

Partei: Whigs

Amtszeit: 9. Juli 1850 bis März 1853

First Lady: Seine Frau Abigail Powers

Kinder: 1 Tochter und einen Sohn

Besonderheiten: Wie John Tyler wurde Fillmore nicht gewählt, sondern übernahm das Amt in seiner Funktion als Vizepräsident. Der eigentliche Präsident Zachary Taylor starb aufgrund einer Lebensmittelvergiftung. Millard Fillmore war der letzte Präsident der Whigs, alle nachfolgenden Präsidenten sind Republikaner oder Demokraten.

Was lief so schlecht während seiner Amtszeit: Er setzte den Fugitive Slave Act „das Bluthundgesetz“ in Kraft. Danach waren die Nordstaaten, die die Sklaverei ablehnten, verpflichtet aus den Süden entlaufene Staaten wieder zu ihren Besitzer zurückzubringen. Unter anderem wegen dieses unbeliebten Gesetzes wurden er von seiner eigenen Partei, den Whigs, nicht mehr als Kandidat für eine zweite Amtszeit nominiert. Ansonsten blieb er politisch bedeutungslos, sodass er in den USA als einer der unbekanntesten Präsidenten gilt.

Die Siena-Studie führt Fillmore auf den 6. Platz der schlimmsten Präsidenten. Besonders negativ werden ihm die schlechte Führung der Partei, sein IQ und seine allgemeinen Führungsqualitäten angekreidet.

 

George Walker Bush – auf dem 5. Platz der schlechtesten Präsidenten

Portrait

Der 43. Präsident George W. Bush

Nr. 43

Partei: Republikaner

Amtszeit: 20. Januar 2001 bis 20. Januar 2009

First Lady: seine Frau Laura Bush

Kinder: 2 Töchter (Zwillinge)

Spitzname: W (dabbelju)

Besonderheiten: sein Vater Georg Bush senior war der 41. Präsident. Während seiner Präsidentschaft las Bush jeden Tag die Bibel.

grösster Skandal: bis zu seinem 40. Lebensjahr litt er an Alkoholproblemen, zeitweilig verlor er den Führerschein deswegen

bestes Zitat: Either you are with us, or you are with the terrorists. (Entweder Sie sind für uns oder Sie sind für die Terroristen)

Was lief so schlecht während seiner Amtszeit: 

  • Die Terroranschläge vom 11. September 2001 verursachten viele Tote und Verletzte, hohe Schäden und lösten einen Schock aus
  • Beim anschließenden War on Terror griffen die USA den Irak (nachweislich nicht an den Anschlägen beteiligt) und Afghanistan an. Bei diesen unpopulären und kostspieligen Einsätzen starben tausende US-Soldaten oder wurden verkrüppelt.
  • Hurricane Kathrina: Die maroden Infrastruktur hielten dem Sturm nicht stand, viele Menschen verloren ihr Leben oder wurden obdachlos, es entstand ein Schaden von über 100 Milliarden Dollar
  • Finanzkrise 2008 (Great Recession) Durch eine verfehlte Wirtschaftspolitik kam es zur Bankenkrise in den USA und anschließend zur Weltwirtschaftskrise. Millionen Amerikaner verloren ihre Jobs, ihr Vermögen und viele ihre Häuser, da sie die Hypotheken nicht mehr zahlen konnten.

George Walker Bush hat es als einziger Präsident nach dem 2. Weltkrieg in die Top 10 der schlechtesten Präsidenten „geschafft“. Besonders schlecht schätzten die Siena-Experten seine Wirtschafts- und Aussenpolitik ab. Auch beim Punkt IQ kam Bush auf den zweitletzten Platz aller US.Präsidenten.

 

Franklin Pierce – auf dem 4. Platz der schlechtesten Präsident

Foto sitzend

der 14. US-Präsident Franklin Pierce

Nr. 14

Partei: Demokraten

Amtszeit: 4. März 1853 bis 4. März 1857

First Lady: seine Frau Jane Means Appleton Pierce

Kinder: 3 Söhne, alle starben in jungem Alter, der letzte bei einem Zugunglück nur wenige Wochen nach dem Beginn der Präsidentschaft. Er war das einzige Opfer dieses Unglücks.

Schwächen: er litt während seiner Amtszeit an Depressionen und Alkoholismus, ausgelöst durch den vorzeitigen Tod seiner Kinder

bestes Zitat: There’s nothing left to do but get drunk.

Was lief so schlecht während seiner Amtszeit:

  • er verabschiedete das Kansas-Nebraska-Gesetz, welches das Verbot der Sklaverei für diese Staaten in Frage stellte. Die Differenzen zwischen Nord und Süd verstärkten sich deswegen und es kam zu ersten blutigen Unruhen (Bleeding Kansas)
  • er war bei seiner eigenen Partei so unpopulär, dass sie ihm die Kandidatur für eine zweite Amtszeit verweigerte

Tod: Franklin Pierce starb im Alter von 64 Jahren an Leberzirrhose

Im Nachhinein wird ersichtlich, dass seine Politik den Weg zum Bürgerkrieg bereitete, daher gilt er als einer der schlechtesten Präsidenten der USA. Die Experten der Siena-Studie setzten ihn auf den 4. Platz dieser unrühmlichen Rangliste.

 

Warren Gamaliel Harding – der 3. schlechteste Präsident der USA

Foto sitzend

der 29. US-Präsident Warren Gamaliel Harding

Nr. 29

Partei: Republikaner

Amtszeit: vom 4. März 1921 bis 2. August 1923

First Lady: Florence Mabel Klin

Kinder: 1 uneheliche Tochter

Besonderheiten:

  • mit Schuhgrösse 55 hatte er die grössten Füsse aller Präsidenten
  • er starb während seiner Amtszeit an einem Schlaganfall

die grössten Skandale: 

  • eine jahrelange heimliche Affäre mit Carrie Fulton Phillips, der Frau eines Freundes
  • eine Affäre mit Nan Britt, der Tochter eines Freundes. Aus dieser Verbindung enstammt auch seine Tochter
  • die First Lady feierte rauschende Parties mit viel Alkohol, trotz Prohibition

Was lief so schlecht während seiner Amtszeit: Harding verhalf vielen Freuden und Bekannte, die sich teilweise als korrupt erwiesen, zu politischen Ämter. Daraus entstanden während seiner kurzen Amtszeit einige Korruptionsaffären wie die „Ohio-Gang“, den „Daugherty-Burns-Skandal“ und den „Teapot-Dome“

Obwohl er bis auf die Skandale in seiner Amtszeit keine grösseren Katastrophen produzierte, stufte ihn die Siena-Studie als den drittschlechtesten US-Präsidenten aller Zeiten ein. Für eine Reihe von Eigenschaften wie Background, Executive appointments oder Executive ability  kommt er auf den letzten Platz. Auch wird er in der Studie als der Präsident mit dem niedrigsten IQ eingeschätzt.

 

James Buchanan – der 2. schlimmste US-Präsident aller Zeiten

Portrait des Präsidenten

der 18. US-Präsident James Buchanan

 

Nr. 18

Partei: Demokraten

First Lady:  Buchanan war unverheiratet, daher übernahm seine Nichte den Posten

Spitzname: Miss Nancy (wegen seiner femininen Ausstrahlung)

Besonderheit: er war bisher der einzige unverheiratete Präsident

größter Skandal: Schon zu seiner Amtszeit gab es Gerüchte, dass er mit dem Südstaatler William R. King in einer homosexuellen Beziehung lebte (damals noch strafbar). Bis heute ist die Frage nicht geklärt, ob es stimmt.  Es gibt aber Briefe zwischen den beiden die zumindest auf eine innige Freundschaft schließen lassen.

Was lief so schlecht während seiner Amtszeit: es gab eine schwere Banken- und Wirtschaftskrise, die zu hoher Arbeitslosigkeit und Armut führte. Schlimmer war aber, dass er tatenlos zusah wie die Südstaaten South Carolina, Georgia, Florida, Alabama, Louisiana, Mississippi und Texas aus den Vereinigten Staaten austraten. Das führte dann unter seinem Nachfolger Abe Lincoln zum amerikanischen Bürgerkrieg. Aus diesen Gründen kommt er in fast allen amerikanischen Ratings auf den letzten oder vorletzten Platz der schlechtesten US.Präsidenten aller Zeiten.

 

Andrew Johnson – der schlechteste US-Präsident aller Zeiten

sitzend schwarz weiss

der 17. US-Präsident Andrew Johnson

Nr. 17

Partei: Demokraten

Amtszeit: 15. April 1865 – 4. März 1869

First Lady: seine Frau Eliza McCardle, da diese sehr schüchtern war, übernahm meistens seine Tochter Martha die Aufgaben der First Lady

Kinder: 2 Töchter und 3 Söhne

Besonderheiten:

  • Johnson war der erste Präsident gegen den ein Amtsenthebungsverfahren durchgeführt wurde (Impeachment)
  • er wurde nicht zum Präsidenten gewählt, sondern übernahm als Vizepräsident das Präsidentenamt von seinem Vorgänger Abraham Lincoln, der durch ein Attentat ums Leben kam

Was lief so schlecht während seiner Amtszeit: Johnson war ein unverbesserliche Rassist: Er war überzeugt, das die Weissen den Schwarzen überlegen sind und das ein friedliches Zusammenleben auf Augenhöhe zwischen Weissen und Schwarzen nicht möglich ist. Aus diesen Grund kämpfte er entschieden gegen alle Gesetze, die die Stellung der Schwarzen und ehemaligen Sklaven verbessern sollten. Das führte schließlich zu einem Amtsenthebungsverfahren, das er sehr knapp mit nur einer Stimme überstand. Für eine zweite Amtszeit stellten ihn seine eigene Partei, die Demokraten nicht mehr auf.

Nicht nur in der Siena-Studie wird Johnson als schlechtester US-Präsident geführt, sondern in fast allen neuen Rankings gilt er als schlechester oder zweitschlechtester Präsident. Wobei sich sein Ruf ständig verschlechtert: In den alten Rankings von 1950-70 hatte er noch einen guten Mittelplatz inne. Besonders angekreidet werden ihm sein Rassismus, das zerüttete Verhältnis zum Kongress und das schlechte Verhältnis zu seiner eigenen Partei.

 

Und was ist mit Mister Trump?

Porträt Donald

der 44. US-Präsident Donald John Trump

Donald Trumpf befindet sich noch nicht in den Ranglisten, da seine Amtszeit noch nicht abgeschlossen ist. Vermutlich wird er sich aber nicht in die Top 10 der schlechtesten US-Präsidenten einordnen, wenn keine grosse Katastrophe dazwischenkommt, wie der Einschlag einer nordkoreanischen Atomrakete auf amerikanischen Boden.

Denn obwohl er stark polarisiert, zeigen sich doch einige Kompetenzen, die ihm Pluspunkte bringen:

  • es deutet sich eine außerordentliche gute wirtschaftliche Konjunktur an. Für die Amerikaner aufgrund ihres schwach ausgebauten Sozialsystems sehr wichtig
  • bei den Studien werden „Laissez-faire“ Präsidenten bestraft, die bei Problemen nur zugucken, aber nicht eingreifen. Trump aber packt auf die ihm eigene Art und Weise Probleme durchaus an und lässt nicht locker
  • Trump ist ein geschickter Verhandler, der durchaus kompromissfähig ist

Negativ werden sich folgende Punkte auswirken:

  • sein Umgang mit politischen Gegnern und den politischen Institutionen allgemein
  • sein Umgang mit der Presse
  • seine Umweltpolitk
  • seine Aussenpolitik

Insgesamt könnte er auf einen Platz im unteren Mittelfeld landen.

Update:

Inzwischen haben sich weitere Schwachstellen gezeigt, die zu einer Abwertung von Donald Trump führen könnten. Vielleicht ist ein Platz unter den schlechtesten US-Präsidenten für ihn doch möglich. So fährt er politisch teilweise einen kompletten Zick-Zack-Kurs, indem er irgendwas beteuert, aber 5 Minuten später seine Meinung wieder umschmeisst und das Gegenteil behauptet. Deswegen gilt der 45. US-Präsident bei vielen inzwischen als extrem unzuverlässig.

Auf der anderen Seite hält er an gewissen eisern Versprechen fest. Zum Beispiel hat er den gebeutelten Stahl- und Aluminiumarbeitern vor der Wahl versprochen, Zölle auf Produkte aus dem Ausland zu erheben, um ihre Arbeitsplätze zu schützen. Und diese Zusage hält er gegen alle Widerstände ein.

Ein weiterer Negativpunkt: Die US-Gesellschaft scheint sich immer mehr zu spalten, in radikale Trump-Fans und in Leute, die jede seiner Handlungen entschieden ablehnen. Trump gelingt es nicht, das Land zu vereinen.

Auch in der Drogenpolitik ( in den USA sterben inzwischen über 60.000 Menschen jährlich an einer Überdosis) und in der Schusswaffenfrage ( 2018 wurden in den USA mehr Schülern erschossen als US-Soldaten in Auslandseinsätzen) gibt es keine Fortschritte zu vermelden.

Weiterhin positiv ist die boomende Wirtschaft und ein sehr guter Arbeitsmarkt.

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